Friseursalon (2)

Vielen Dank für die Rückmeldungen zum letzten Beitrag. Die Anregung mit der Bluse, dem Rock und dem Kittel ist sehr schön, vielleicht kann ich das irgendwann mal umsetzen. Ich weiß nicht wann aus der Abneigung gegenüber Friseur (haben die meisten kleinen Jungen) eine Vorliebe bzw. ein Fetisch wurde. Es ist nicht nur das Nylon von Umhang und Kittel, es ist alles was mit dem (altmodischen) Salon zu tun hat, und ganz besonders das Haare waschen, egal ob ich jemanden wasche oder gewaschen werde. Bei anderen sind es die Lockenwickler, die Trockenhaube, wieder andere mögen den Kurzhaarschnitt oder das komplette abrasieren. Ich denke mal dass der Friseurfetisch noch mehr Anhänger hat als der Nylonkittel.

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Friseursalon

Gibt es eigentlich einen schöneren Ort um seinen Crossdresser-Nylon-Nostalgie-Fetisch auszuleben als einen Friseursalon? Für mich jedenfalls nicht. Schönes Sachen anziehen – nicht ohne Nylonstrümpfe, Rock, Bluse und Nylonkittel – und dann die anfallenden Arbeiten erledigen. Umhänge aufhängen, sauber machen, Haare waschen, Haare eindrehen. Gut, es hat nun wirklich nicht jeder die Gelegenheit dazu, ein normaler Friseur wird in der Regel keinen Crossdresser auf die Kunden loslassen nur damit der seine Leidenschaft ausleben kann. Umso dankbarer bin ich dass ich das im Nostalgiesalon kann. Hellblaue glänzende Bluse und dunkelblauer Nylonkittel, also ich finde das schön.

Wie man sich als Frau bewegt

Kleidung und Make-Up sind sicherlich zentrale Elemente um als Frau und nicht als Crossdresser wahrgenommen zu werden. Aber in der Öffentlichkeit gibt es noch einen weiteren Aspekt, nämlich die Art wie man sich bewegt sowie die Körpersprache. Bei meinen ersten Experimenten in der weiblichen Rolle bin ich öfter darauf hingewiesen worden dass ich eine Menge falsch mache, und eigentlich hat sich bis heute nicht viel daran geändert. Ein einfacher aber wichtiger Punkt ist die Sitzhaltung. Männer sitzen breitbeinig, bei Frauen geht das gar nicht. Wenn wir als Crossdresser im Café breitbeinig sitzen ist sofort alles zu spät, dann haben wird die Gaffer auf unserer Seite. Wer nicht das Glück hat eine Partnerin zu haben die einem hilft und Feedback gibt der hat es natürlich schwer, der muss schauen wie er sein Verhalten anpasst. Eins möchte ich klarstellen, ich strebe da nicht nach Perfektion, ich habe überhaupt kein Problem wenn mich jemand als Crossdresser erkennt, aber ich möchte dass die Leute wenigsten im Stillen sagen „ok, nicht schlecht“.

Nylonmantel

Den habe ich mal in einem Sonderpostenmarkt für sehr wenig Geld entdeckt. Ein absolut cooler Raschelstoff, wunderschön glänzend. Jacken und Mäntel gehören ja zu den wenigen Kleidungsstücken aus Nylon die es heute noch zu kaufen gibt. Vorbei die Zeiten der Hemden, Blusen, Kleider und Kittel aus dem schönen Kultstoff. Der Mantel ist einfach toll, den gebe ich für kein Geld der Welt ab.

High Heels

Ich bin ja absolut kein Schuh-Fetischist, aber dieses Foto wollte ich euch nicht vorenthalten. Eins vorweg, laufen kann ich mit solchen Schuhe nicht, allenfalls für ein Foto stehen. Die Schuhe sind etwas ganz Spezielles, sie lassen sich mit kleinen Vorhängeschlössern abschließen. Wie cool ist das denn, man wird damit irgendwo ausgesetzt und muss dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln heimfahren. Kicher…

Regenkleidung

Da mein ursprünglicher Fetisch sich auf Nylon bezieht, lange bevor ich Crossdresser wurde, spielt Regenkleidung bei mir eine wichtige Rolle. Jacken, Hosen und Mäntel aus Nylon trage ich sowohl als Mann als auch als TV. Ich liebe diesen Stoff eben, daran hat sich in all den Jahren nichts geändert, und es wird vermutlich immer so bleiben.

Kittel aus dem Ausland

Dank eBay können wir ja heutzutage Sachen kaufen an die man sonst nur mit sehr viel Glück und Zufall herankommen würde. Dazu gehören auch Nylonkittel aus anderen Ländern, wobei ich bislang nur Erfahrung mit England und Frankreich habe. Der auf dem Bild ist aus England, fühlt sich ein bisschen wie Dederon oder Perlon an, und hat ein Muster das ich hier in Deutschland bislang noch nicht gesehen habe. Das Internet ist schon eine tolle Sache, schließlich würde man ja in einer Lokalzeitung auch kein Tagebuch eines Crossdressers veröffentlichen.