Nylonkittel und weiße Bluse (1)

Ich will mich mal wieder meiner Lieblingskombination widmen, ohne tiefschürfende Abhandlungen warum mir das gefällt, meine weiße Lieblingsbluse, die noch aus den ersten Tagen als Crossdresser stammt, und meine geliebten Nylonkittel. Es bleibt ein Ausflug in eine nicht ganz reale Welt, denn kaum eine Hausfrau macht ihre Arbeit in weißer Satinbluse. Ich erwähne aber dass ich mich um die Pflege meiner Kleidung selber kümmere, ich mache das also nicht auf Kosten meiner Partnerin. Ich sehe zwar auf dem Foto im Profil etwas unvorteilhaft aus, ein bisschen zwischen schwanger und zu viel Bier, aber der Glanz von dem grünen Kittel in Kombination mit den großen Manschetten sollte das wohl hoffentlich ausgleichen. Das Bild ist schon ein paar Tage älter, der Kittel hängt seit geraumer Zeit ungenutzt im Schrank, und falls es jetzt tatsächlich mal Sommer wird dann bleibt er da auch noch eine Weile.

Rasieren

Das Thema hatte ich sicher schon mal, aber es gehört bei Crossdressern nun mal zum Alltag. Wir sind da doppelt gestraft, der Bart muss jeden Tag ab, und die Körperhaare sind in der Regler deutlich dichter und dunkler als bei Biofrauen. An dem Religionskrieg über die richtige Methode werde ich mich garantiert nicht beteiligen, ich möchte nur meine Erfahrung teilen.

Wenn es mal richtig viel geworden ist fange ich mit dem Körpertrimmer an, nachdem unser altes Modell sich nur noch ein- aber nicht mehr ausschalten ließ (Technik!) haben wir zwei neue Exemplare bestellt. Ich kann sie nur empfehlen, Remington BHT-300, gibt es bei Amazon für ca. 20 Euro, lange Laufzeit mit Akku und gute Ergebnisse. Der Scherkopf ist bei diesem neuen Modell beweglich, das erleichtert die Arbeit und verbessert das Ergebnis.

Für den nassen Teil habe ich mich auf den Rasierschaum von Nivea festgelegt, meine Haut verträgt ihn gut und er ist angenehm in der Anwendung. Rasierer und Ersatzklingen habe ich bislang nur vom Discounter getestet, die teuren Markenmodelle mit 5 Klingen liegen wohl oberhalb meiner Geizschwelle. Aber mit dieser Marke bin ich sehr zufrieden, Rasierer und Ersatzklingen gibt es in der DM zu bezahlbaren Preisen. Hin und wieder habe ich im Intimbereich einen Tag nach der Anwendung leichte Hautirritationen, ob das an der Qualität des Rasierers liegt oder nicht, keine Ahnung.

Mal wieder Strümpfe

Ist ja ein unerschöpfliches Thema. Die Stiftung Warentest hat vor einigen Jahren sogar mal Feinstrumpfhosen getestet, ist aber schon sehr lange her. Aber auch damals galt schon dass billig nicht unbedingt schlecht sein muss.
Neben meiner Lieblingsmarke von Penny – die Stützstrumpfhosen von Penny, habe ich jetzt mal aus dem gleichen Laden eine andere Marke ausprobiert. Sie heißt „Carla Feinstrumpfhose Seidenglanz“, 15 den und in mehreren Farben und Größen erhältlich. Auf dem Bild ist es anthrazit, glänzt leicht, fühlt sich super glatt an und ist recht robust. Nur mit der Größe habe ich noch ein Problem, die ich hier anhabe passt super, ich bekomme aber im Laden nur bis 46-48 und die ist von der Länge sehr knapp, also muss ich wohl schon mal die 48-50 bekommen haben, Packung habe ich nicht mehr. Ich habe in allen Penny-Märkten nur die 46-48 gesehen.

Nochmal anderer Stil

Nach dem letzten Foto kam Laura gleich mit einem Sahnestückchen aus dem Schrank, ein Body im Raubtier-Look, passte ganz hervorragend zum kurzen Rock. Eigentlich hätten HighHeels hier besser gepasst, aber zugegebenermaßen sind das keine Netzstrümpfe sondern Leggings, sehen aber trotzdem nett aus. Nix für die Küche, aber für ein Foto, oder vielleicht für einen frivolen Ausflug?

Mal nicht so altmodisch?

Es hat hier und an anderer Stelle schon mal Bemerkungen gegeben dass Manuela durchaus mal etwas weniger nach klassischer Hausfrau aussehen könnte. Gut, meinen Stil werde ich wohl beibehalten, aber dem Wunsch nach einem anderen Outfit komme ich gerne nach, wobei ich mir bewusst bin dass ich diese Rocklänge schon mal als unpassend, bezogen auf mein Alter bezeichnet habe. Ok, ich bin mal gespannt ob es für dieses Bild Rückmeldungen gibt.