Gummihandschuhe (2)

Ich möchte das Thema nochmal aufgreifen. Ich selbst habe bisher sehr wenig Kontakt damit gehabt, ich mag und brauche sie bei der Arbeit nicht, im Fetischbereich sind sie mir persönlich bislang noch nicht über den Weg gelaufen. Ich weiß aber dass einige Menschen dadurch erregt werden, was mich wiederum neugierig macht. Die Vorstellung dass eine dominante Dame sie langsam anzieht während ich wehrlos darauf warte was sie mit mir anstellen wird, ok, das passt für mich in ein aus meiner Sicht devotes Rollenspiel. Vielleicht bekomme ich ja Rückmeldungen von Liebhabern solcher Utensilien (ich habe übrigens sie extra für eine Fotoserie in einem Drogeriemarkt gekauft, 0,45 Euro).

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Abwasch

Welche Frau sucht nicht nach einem Mann der bügelt und den Abwasch macht? Meine Frau hat so einen Mann, bzw. sie hat Manuela. Sicher eine etwas ungewöhnliche Haushaltshilfe, oft ungeschminkt mit altmodischen Nylonkitteln, aber praktisch. Wobei dieser Kittel schon fast wieder in der Musterpalette heutiger Designer zu finden sein könnte. Nur Schnitt und besonders das Material sicher nicht, glattes und etwas rascheliges Nylon. Dazu eine meiner Lieblingsblusen und Gummihandschuhe. Die ziehe ich normalerweise nicht an, meine Hände sind zum Glück sehr unempfindlich, ich mag das Gefühl nicht wenn es nach einer halben Stunde feucht im Handschuh wird, außerdem hat man absolut kein Gefühl und riskiert dass einem was aus der Hand fällt. Aber Hausfrauen mit Gummihandschuhen kommt interessanterweise in vielen Suchanfragen vor, scheint manche Menschen anzusprechen.

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Der Rückenriegel

Es ist doch immer wieder erstaunlich wie ein scheinbar belangloses Detail zum einer Art Kultobjekt werden kann. Einen praktischen Nutzen hat der Rückenriegel meiner Meinung nach nicht, im Gegenteil, man kann damit z.B. an einer Handtuchstange in der Küche hängenbleiben. Trotzdem gehört er für mich irgendwie dazu, er gibt einem Kittel die besondere Note. Ich denke mal er wurde erfunden um, speziell bei einfarbigen Kitteln die ansonsten langweilige Fläche etwas aufzuwerten. Manchmal hat der Rückenriegel auch noch Knöpfe, meistens lediglich zur Verzierung, in seltenen Fällen kann man ihn damit auch vom Kittel entfernen.

Für alle Nicht-Insider, ich hoffe ihr verzeiht mir diesen Artikel, ich weiß dass nur wenige Menschen etwas damit anfangen können, aber diese kleine Lesergruppe wird sicherlich etwas damit anzufangen wissen.

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Nur ein kleiner Unterschied

Derselbe Kittel, dieselbe Frisur, alles wie beim letzten Artikel, nur den Wischer gegen den Rohrstock getauscht. Schon bekommt der Nylonkittel eine ganz andere Bedeutung, aus der unbeachteten Putzfrau wird eine gefürchtete strenge Hausfrau die man nicht unbedingt näher kennenlernen möchte. Das ist jedenfalls ein Eindruck den mir schon viele geschildert haben, Nylonkittel und Strenge werden miteinander in Verbindung gebracht. Für mich war es neulich nur ein Spiel mit Fotos, Manuela ist ja mehr der altmodische Typ Hausfrau, obwohl sie im Studio Laura auch schon hin und wieder ihre dominante und strenge Seite ausgelebt hat.

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Geklaut

Keine Angst, meine Bilder sind alle von mir, dabei bleibt es auch. Nur die Idee mit den Gummihandschuhen und dem Wischer habe ich aus dem Netz, passte auch gerade mal zu der Absicht ein Bild von meinem neuen Lieblingskittel zu posten. Die Nicht-Kittelkenner mögen besser nicht fragen was an dem nun so besonders ist, die Kittelkenner wissen dass man das nicht beschreiben sondern nur fühlen kann, mit ein paar Megapixeln kann man vielleicht einen kleinen Eindruck vermitteln.

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Glanzstücke

Es gibt Manuela ja nicht nur bei der Hausarbeit, manchmal schlüpft sie in die weibliche Rolle einfach aus Lust und Laune, sitzt so am Schreibtisch oder vor dem Fernseher. Der Schlabber-Look liegt ihr dabei nicht so sehr, meistens ist schon etwas Glänzendes dabei, eine Satinbluse oder glänzende Nylonstrümpfe (die Hausmarke von Penny). In der kalten Jahreszeit ein Pullover oder eine Strickjacke, das ist dann das Wohlfühl-Outfit. Was empfindet ein Crossdresser dabei? Eigentlich nicht viel, ich fühle mich wohl dabei, freue mich über die Sachen die mir gefallen, habe ab und zu Spaß daran Fotos zu machen und die zu veröffentlichen. Warum? Weil mir sehr viel daran liegt andere Menschen zu ermuntern ihre Leidenschaft auszuleben, sie so natürlich wie möglich wahrzunehmen und Dinge einfach auszuprobieren. Crossdresser sind nicht pervers, krank oder anormal, sie haben einfach nur ein nettes Hobby.

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Es gibt immer was zu tun

Auch wenn das Foto nicht mehr ganz neu ist, es ist immer noch sehr aktuell und zeigt eine Menge Manuela. Zunächst die Kleidung – Rock, Bluse und Nylonstrümpfe sind bei mir Standard. Eine Satinbluse ist dabei immer die erste Wahl. Wenn es etwas im Haushalt zu tun gibt dann gehört ein Nylon- oder Dederonkittel dazu. Bügeln – warum ich das gerne mache? Man hat bei dieser Art Arbeit herrlich viel Zeit über viele Dinge in Ruhe nachzudenken, egal ob über die Arbeit oder über irgendetwas. Auf dem Bild sieht man auch dass Manuela keine zerknitterten Nylon- oder Satinsachen mag, sowas wird grundsätzlich nach dem Waschen gebügelt. Ich will nun wirklich nicht behaupten dass ich einen Putzfimmel oder Putzfetisch habe, aber ich mache Hausarbeit wirklich recht gerne, ich freue mich wenn es hinterher sauber und ordentlich ist, auch wenn leider meistens die Zeit dafür fehlt. So ist es doch eine interessante und gleichzeitige Kombination – Crossdressing das nicht primär einen sexuellen Hintergrund hat und Freude an der Hausarbeit.

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