Ich liebe meinen Beruf

Es war genau 7 Uhr als mich die Melodie des Weckers aus dem Tiefschlaf riss. Wie üblich hatte ich meinen freien Montag mit Freundinnen verbracht und war viel zu spät ins Bett gekommen. Nach einem Kinobesuch waren wir in ein Weinlokal gegangen und hatten beim Erzählen kein Ende gefunden. So sehr ich meinen Beruf auch liebte, um 8:30 Uhr im Geschäft zu sein war einfach viel zu früh für eine Langschläferin für mich.

Der Morgen begann routiniert, ich schminkte mich sorgfältig, suchte mir eine frische Strumpfhose aus dem Schrank, zusammen mit schwarzem Rock und weißer Bluse, das war die Kleidung welche die Chefin für ihre Angestellten vorschrieb. Nachdem ich fertig angezogen war kochte ich mir einen Kaffee und legte 2 Scheiben Vollkornbrot in den Toaster die ich mit Salami und Käse belegte. Ich gehöre nicht zu den Menschen die ein Frühstück ausgiebig genießen, die schönste Mahlzeit ist für mich das Abendessen, so brauche ich morgens nicht mehr als 10 Minuten für das Frühstück einzuplanen.

Ich nahm den schwarzen Steppmantel von der Garderobe und machte mich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle, sie lag nicht weit von meiner Wohnung entfernt. Nach 20 Minuten erreichte ich die Haltestelle die nur eine Querstraße vom Geschäft entfernt lag. Ich hatte seit gut einem halben Jahr einen Schlüssel, ein großer Vertrauensbeweis der Chefin, so musste ich nicht draußen in der Kälte warten falls die Chefin mal später kommen würde.

Ich schloss die Tür auf, machte das Licht an und holte den rosafarbenen Nylonkittel aus dem Schrank, die Chefin legte Wert darauf dass alle Angestellten die gleiche Kleidung trugen. Der Friseursalon war sehr traditionell eingerichtet, er war sauber und ordentlich aber seit vielen Jahren nicht renoviert worden, irgendwie schien die Zeit ein wenig stehengeblieben zu sein. Ich arbeitete nun schon seit vielen Jahren als Friseurin in dem Salon, und die Arbeit machte mir immer noch Spaß, ich liebte meinen Beruf.

Das Geschäft lag nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt, sehr günstig gelegen. Ein großer Teil der Kunden war Laufkundschaft, viele Geschäftsleute und Messebesucher nutzten die Zeit für einen Haarschnitt, oder ließen sich mit einfach nur mit einer Haarwäsche und einer Kopfmassage verwöhnen. Der Tag begann recht ruhig, bis zum Mittag waren nur 2 Kunden im Geschäft, auch am Nachmittag war nicht unbedingt viel los. Deshalb bat mich die Chefin gegen 17 Uhr den Rest des Tages allein im Laden zu bleiben, sie müsse unbedingt noch ein paar Einkäufe machen weil sie abends Besuch erwartete.

Ich hatte schon gar keine Kunden mehr erwartet als ich gegen 17:30 Uhr die Türglocke hörte. Ein junger gutgekleideter Mann stand an der Ladentheke und lächelte freundlich. „Kann ich heute noch einen Haarschnitt bekommen, das Haar muss nur ein wenig nachgeschnitten werden.“

„Kein Problem. Mit waschen?“ fragte ich und bat ihn in den Herrensalon. Er bejahte meine Frage, ich holte einen großen beschichteten Nylonumhang vom Haken den ich ihm zusammen mit einem Handtuch umlegte. Meine Haarwäschen führte ich recht kräftig und lange durch, viele Kunden hatten mir schon gesagt dass ihnen das gefiel. Beim Schneiden kamen wir dann sehr nett ins Gespräch, unterhielten uns beinahe über Gott und die Welt. Er kam von außerhalb, war gerade mit der Bahn angekommen und wollte am nächsten Morgen die Messe besuchen, er hatte ein Hotel in der Nähe des Messegeländes gebucht.

Beim Bezahlen fragte ich ihn, beinahe so als ob wir uns schon lange kennen würden, ob wir unser nettes Gespräch nicht bei einer Tasse Kaffee fortsetzen wollten, schräg gegenüber im Bistro würde er auch eine Kleinigkeit zum essen bekommen. Seine Überraschung und Verwunderung über dieses Angebot war ihm deutlich anzusehen, aber nach einer Moment der Sprachlosigkeit sagte er mit einem Lächeln zu. Ich bat ihn schon mal rüber ins Bistro zu gehen, ich würde nur noch kurz den Salon ausfegen und dann nachkommen.

Nachdem ich im Salon alles in Ordnung gebracht hatte zog ich meinen Nylonkittel aus, schloss die Ladentür zu und folgte ihm in das Bistro. Wir bestellten beide überbackene Nudeln und dazu einen leckeren Rotwein. „Es hat mir sehr gut gefallen bei Ihnen, ich mag die etwas älteren Salons, und der Kittel steht Ihnen wirklich ausgesprochen gut.“ – „Oh, danke, das ist selten dass mir jemand Komplimente für meinen Kittel macht.“ – So fingen wir an uns über meinen Beruf zu unterhalten, über die Veränderungen durch die vielen neuen Billigläden und die Geiz-ist-geil-Mentalität.

Nach mehreren Gläsern Rotwein schaute ich ihm intensiv in die Augen und schockierte ihn mit meiner Offenheit – „Ich spüre es, ich sehe es dir an, du willst das Gleiche wie ich, komm, lass uns zu mir gehen!“ – Er lächelte verlegen, schaute ein wenig hilflos nach oben, schüttelte verständnislos den Kopf. Aber ich merkte genau dass ich Recht hatte, so wie ich viele Male in der gleichen Situation Recht gehabt hatte. Durch meinen Beruf lernte ich viele Männer kennen, und im Laufe der Jahre hatte ich meine Verführungskünste recht gut trainiert, ich hatte ein Gefühl dafür entwickelt bei wem ich erfolgreich sein würde und bei wem nicht. Nach einem eher kurzen Hin und Her zeigt sich dass ich auch bei Roland erfolgreich war, so hieß der junge Mann der mir schließlich bereitwillig in meine Wohnung folgte.

„Ich gehe mich mal umziehen, mein Friseurinnen-Outfit ist ja nicht so das Richtige für einen netten Abend.“ Ich zog mir hauchdünne schwarze halterlose Strümpfe an, dazu einen kurzen schwarzen Lederrock und eine schwarze Chiffonbluse die mehr zeigte als sie verdeckte. Roland war sichtlich angetan von meinem neuen Outfit, er war so beeindruckt dass er sich sprachlos und ohne Gegenwehr die Hände mit einem schwarzen Seidenschal auf den Rücken fesseln ließ. „Ich mag keinen Standard, bei mir muss immer das gewisse Extra dabei sein, ich liebe diese kleinen Fesselspiele, und ich bin sicher dass du sie auch lieben wirst.“ – so erklärte ich ihm die Fesselung. Ich hielt ihm die Handgelenke fest und drückt ihm mit der anderen Hand kräftig auf die Schulter, er verstand mein Zeichen und ließ sich von mir auf die Knie runterdrücken.

Ich stellte mich vor ihn und drückte seinen Kopf an meinen Bauch, streichelte ihm behutsam durch seine Haare. Ich ging sehr zärtlich mit ihm um, ich merkte dass ihm meine bestimmende und etwas fordernde Art gefiel, und schließlich bemerkte ich eine deutliche Beule in seiner Hose. „Es scheint dir ja wohl bei mir zu gefallen.“ sagte ich mit sanfter Stimme, ich nahm seinen Kopf etwas fester in meine Hände und führte ihn immer tiefer in Richtung Schoß, so weit bis er schließlich bei mir das Gleiche spürte.

Ich lachte – „Tja, das hättest du nicht erwartet, das macht dich sprachlos. Was du da bei mir fühlst ist nichts Anderes als eine mächtige Erektion!“ Von den vielen Männern die mir in meine Wohnung gefolgt waren hatte nicht ein Einziger bemerkt dass ich ein Mann war. Mein Makeup, meine Bewegungen, meine Stimme, alles hatte ich so weit perfektioniert dass es niemand bemerkt hatte. Ich lebte nun schon viele Jahre als Frau, ich hatte allerdings auf Hormone und geschlechtsangleichende Operationen verzichtet. Mir genügte es wenn man mich als Frau wahrnahm, mir reichte die Kleidung und mein Beruf als Friseurin. Keiner der Kunden hatte es bislang bemerkt, lediglich meine Chefin kannte die Wahrheit, aber es war ihr egal, sie schätzte meine Arbeit, der Rest war ihr egal.

Roland war sprachlos, seine Augen schauten mich fragend an. Durch seine Fesselung und die immer noch nicht verdaute Überraschung war es ziemlich leicht für mich ihn an mein Bett zu zerren und ihn, immer noch auf den Knien hockend, an die Bettpfosten zu fesseln. Ich zog mir einen schwarzen Nylonkittel über und stellte mich auf die andere Seite des Bettes. „Dir gefallen doch Nylonkittel, hast du doch eben gesagt. Dann freu dich mal auf das was jetzt kommt.“ Ich ging zum Schrank und holte einige Peitschen und Stöcke heraus die ich vor Rolands Augen auf das Bett legte. Dann zog ich meinen Slip aus der von dem langen Tag nicht mehr unbedingt frisch roch, ich stopfte ihm den Slip in den Mund und band ihn mit einem Seidentuch stramm fest. Dann zog ich ihm Hose und Unterhose runter und drückte seinen Kopf auf die Matratze.

Ich hatte überhaupt kein Interesse an Sex, schon gar nicht an schnellem Sex, ich konnte nichts mit Menschen anfangen die miteinander Sex haben obwohl sie sich erst wenige Stunden kennen. Meine Abneigung solchen Menschen gegenüber bekam Roland zu spüren. Keine Ahnung ob er jemals Interesse an Spanking hatte, aber er bekam an dem Abend eine perfekte und kostenlose Lehrstunde in dieser wunderbaren SM-Praktik. Lehrstunde ist eigentlich der falsche Ausdruck, die halbe Nacht hatte er vor meinem Bett zugebracht und alle meine Schlagwerkzeuge kennengelernt. Sein Hintern färbte sich nach und nach in allen schimmernden Farben, seine Schreie wurden sehr gut von dem fest sitzenden Slip in seinem Mund erstickt.

Als ich der Meinung war dass er genug bekommen hatte holte ich die Haarschneidemaschine aus der Schublade. Ich drückte seinen Kopf fest an meinen Körper und begann ihm die Haare auf 2 mm runterzuscheren. „Du sollst dich doch erinnern dass du ein Rendevouz mit einer Friseurin hattest.“ sagt ich etwas hämisch. Als ich mit seinen Haaren fertig war begann ich ihm die Fesseln abzunehmen. Er stand auf und zog sich die Hose hoch, er brachte kein Wort heraus und verschwand kommentarlos aus meiner Wohnung.

Einige Tage später betrat kurz vor Feierabend ein Mann den Friseursalon. Er war sehr gut gekleidet, um die 50 Jahre alt, sah sehr gebildet aus. Seine grauen Haare machten ihn irgendwie interessant, sein Lächeln und sein Blick verrieten mir auf irgendeine Art dass ich etwas länger brauchen würde um ihn zu überzeugen. Aber ich war mir ganz sicher dass ich es schaffen würde…

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