Badreinigung

So heißt meine aktuelle Bildergalerie, viele Fotos mit denen ich eine Reinigungsaktion dokumentiert habe. Nach der morgentlichen Dusche nehme ich nur den Gummiabzieher und gehe damit über die Glaswände der Dusche, sonst sehen die nach einer Woche gruselig aus. Wenn dann nach ein paar Wochen die Grundreinigung fällig ist wird natürlich der Kittel aus dem Schrank geholt, da ist dann schon einiges zu tun. Spiegel, Ablage, Waschbecken, Wanne, Fenster. Ich glaube da muss ich mal versuchen ein Video aufzunehmen, da würden dann die Erinnerungen hochkommen, mich hat es früher immer fasziniert wenn meine Mutter im Haushalt aktiv war und sich bei jeder Bewegung ein tolles Faltenspiel am Nylonkittel zeigte, das kann man nicht beschreiben und auch niemanden erklären, außer natürlich den anderen Nylonfans, die verstehen das.

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Bügeln

Hausarbeit ist ja auch bei Frauen nicht gleichmäßig beliebt, aber soweit ich es mitbekomme bügeln viele Frauen sehr ungern, auch wenn sie sonst Spaß an der Hausarbeit haben. Bei uns „Transen“ findet man eine Menge Bilder von Hausfrauen im Kittel, hin und wieder ist auch ein Bild mit Bügelbrett dabei. Manuela gehört zu dieser Gruppe der Hausfrauen, und bügeln macht ihr eigentlich sogar Spaß, besonders das Ergebnis. Zerknitterte Blusen und Kittel sehen doch doof aus. In der Bildergalerie gibt es eine neue Serie mit vielen Fotos mit verschiedenen Blusen und Kitteln.

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Hausfrau am Herd

Wie schon im Forum vom Studio Laura geschrieben war am Wochenende Flohmarkt und dort hat Laura zwei Kittel ergattert. Der rot-weiß-getupfte hat nur ein Größenetikett,Größe 50, keine Materialangabe. Aber ich denke mal dass ein Dederon-Kittel eine m-Größe hätte, ich glaube deshalb dass es Perlon ist. Auf jeden Fall ein seltenes Modell, mit Reißverschluss der aber nicht bis unten reicht, also über den Kopf anziehen. Die Farbe passt zu keiner meiner Sachen, also weiße Bluse, auch wenn das für die Hausarbeit nicht optimal ist.

Auf dem Foto bin ich mal nicht putzen, das hatte ich vorher schon gemacht. Hier stehe ich mal am Herd, ich habe einen Nudelauflauf gemacht, hat gut geschmeckt. Die Hausfrau im Kittel am Herd, ein typisches Bild aus dem vorigen Jahrhundert, von den Liebhabern der Kittel wird dieser Anblick heutzutage schmerzlich vermisst. Der Kittel passt nicht recht in die heutige Zeit, bestimmt nicht weil er unpraktisch ist, am Design würden die Hersteller sicher was machen können. Ich denke mal dass es am Image liegt, keine Frau möchte wie ein Heimchen wirken. Bei einem Crossdresser mit Liebe zur Nostalgie ist das natürlich anders, bei einem Nylonfetischisten erst recht.

Kochen als neues Thema einer Bildergalerie? Müsste ich mir mal überlegen. Zutaten zusammensuchen, putzen, schneiden, umrühren. Mal schauen…

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Die Geschichte geht weiter

Mittlerweile bin ich beim vierten Teil, er beschreibt den ersten Morgen nach Michaels Ankunft in der Hauswirtschaftsschule. So langsam werden die Leser bemerken dass es in der Geschichte nicht nur um putzen geht sondern um sprichwörtlich handfeste Erziehung. Neben meiner realen Vorliebe für altmodische Kleidung kreisen bei mir auch eine Menge Gedanken rings um Dominanz und Bestrafung. Als passendes Foto habe ich ein Kleidungsstück ausgewählt das ich vor ein paar Jahren über eBay gekauft habe, kann man als Kittel tragen oder als Zofenkleid. Ich habe es bislang so gut wie nie angezogen, was auch daran liegt dass es sehr knapp geschnitten ist. Man musste damals seine genauen Körpermaße bei der Bestellung angeben, genauso groß ist das Teil aber auch, passt also sprichwörtlich wie angegossen.

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Stoffe, Farben und Formen

Die Mediathek im WordPress ist jetzt nicht so übersichtlich (man meckert nicht wenn man etwas kostenlos bekommt), die einzig wirklich hilfreiche Funktion ist der Filter „Nicht eingebunden“, der zeigte mir jetzt bei der Zusammenstellung der Bildergalerien dieses Foto an. Wenn ich es nirgends eingebunden habe, warum habe ich es dann hochgeladen? Gute Frage, keine Antwort. Dann nehme ich es eben zum Anlass und schreibe etwas  über Stoffe, Farben und Formen.

Ich finde durchsichtige Stoffe einfach schön, ich denke mal diese Vorliebe ist relativ verbreitet, manche Menschen verbinden damit sogar den Begriff Erotik. Der transparente Stoff verdeckt die interessanten Dinge gerade soweit dass das Foto anständig bleibt, die Phantasie aber ausreichend angeregt wird. Bei dieser Aufnahme war das nicht beabsichtigt, hier sollte wohl einfach nur die schöne Bluse aufs Bild. Transparente Stoffe sind sehr oft dunkel, bei dieser Bluse hat der Stoff noch ein sehr schönes Muster.

Röcke haben sehr unterschiedliche Längen, das macht Damenkleidung abwechslungsreicher als Herrenkleidung. Lang wirkt eher elegant, kurz soll angeblich sexy sein, ich finde es kann dann auch schnell mal billig aussehen, besonders wenn das Alter der Dame nicht dazu passt. Für meine Verhältnisse ist dieser Rock schon sehr kurz, ich glaube ich habe kaum was kürzeres im Schrank. Vielleicht liegt das daran dass ich viel auf dem Flohmarkt kaufe, da landen viele Sachen aus Haushaltsauflösungen, wenn dann Mama oder Oma gestorben ist sind das vermutlich meistens längere Röcke.

Warum hat man für Frauen eigentlich Nylonstrümpfe erfunden, als die auf dem Markt kamen waren das begehrte Stücke, Massenartikel waren es noch nicht, sie wurden sogar im Fall der gefürchteten Laufmasche repariert. Nylonstrümpfe sind durchsichtig und enganliegend, sie zeigen die Beine so wie sie sind, schöne Beine werden somit durch Nylonstrümpfe hervorgehoben. Hier wirken die dunklen Modelle eleganter als die hellen, ich persönlich habe da keine Vorliebe. Wohl aber für den Glanz, der gehört bei mir dazu, ich habe eine Stammsorte die es günstig im Supermarkt gibt, glänzend und robust.

Zu Schuhen kann ich komischerweise wenig sagen, die Absätze auf diesem Foto finden sicherlich viele Leser gut, ich finde sie auch schön, aber der Reiz der HighHeels verschließt sich mir. Ich habe da keinen Bezug, mein Schuhregal ist da eher übersichtlich.

Der für mich obligatorische Kittel fehlt auf diesem Bild, ich habe ihn an während ich diesen Beitrag schreibe, weil ich vorher die Küche aufgeräumt habe. Aber das Thema wurde ja schon oft genug angesprochen, ist eben ein sehr spezieller Fetisch.

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Kittelfotos (5)

Die meisten Kittel sind ohne Ärmel, einige haben lange, einige kurze Ärmel. Dieses Exemplar habe ich mir aber weniger wegen der Ärmel sondern wegen des Musters gesichert, das derzeit absolut in Mode gekommene Hahnentrittmuster, vor vielen Jahren schon mal der Renner. Bei einem Kittel war mir das Muster noch nie begegnet, deshalb habe ich bei eBay sofort zugeschlagen und ihm einen Ehrenplatz im Schrank gegeben. Im Einsatz war er bislang nur selten, nur für einige Fotos. Was das Material angeht, es gibt kein Etikett, deshalb kann es Dederon oder Perlon sein, beides fühlt sich ähnlich an und ist  soweit ich weiß chemisch sehr ähnlich.

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Warum Kittel?

Da gibt es die Leidenschaft und den Nutzen. Über die Leidenschaft habe ich hier schon viel geschrieben, über den Nutzen auch schon hin und wieder. Jetzt werden vermutlich wieder einige Leser schmunzeln, aber die Geschichte ist wirklich passiert, heute abend. Wir hatten Besuch, ich hatte noch ein paar Kleinigkeiten in der Küche aufgeräumt, die Näpfe der Katzen gespült und den Herd saubergemacht. Natürlich im Kittel, schwarzer Dederonkittel, passte gut zu Rock und Bluse auf dem Foto. Beim Essen habe ich den Kittel angelassen, vorsichtshalber, schließlich kleckert man immer wenn man weiße Sachen anhat. Habe natürlich nicht gekleckert, hatte ja was Schwarzes drüber – müsste man echt mal wissenschaftlich untersuchen warum man mit heller Kleidung mehr kleckert als mit dunkler. Danach habe ich den Kittel ausgezogen und stattdessen eine Strickjacke aus dem Schrank geholt, ist eben schon kühl im Herbst. Kommentar von meinem Schatz: „Feierabend, der Kittel wird ausgezogen“. Als unser Besuch dann ging habe ich nur noch zwei Kleinigkeiten gespült, da fiel mir das Spültuch aus der Hand, in die Spüle, und schon spritzte das dreckige Spülwasser auf die weiße Bluse. Kein Drama, sieht man kaum, kann man waschen. Aber mein erster Gedanke „Hätte ich bloß noch den Kittel an…“. Tja, so banal sind die Erlebnisse und Gedanken eines Crossdressers, ein Blog ist ein Tagebuch, da schreibt man nicht nur über atemberaubende Erlebnisse oder postet megascharfe Fotos, sondern einfach nur was am Tag passiert ist.

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Kittelfotos (4)

Neuigkeiten gibt es heute nicht, die letzte Aktion mit Manuela war ja erst vor zwei Tagen. Arbeit würde sich bestimmt finden, aber schließlich hat die männliche Seite von Manuela einen Beruf und ein Privatleben.

Die Fotos heute zeigen dass der Kittel früher mehr war als einfach nur ein Schutz für die normale Kleidung. Warum sollte sich der Hersteller so viel Mühe geben, Schnitt, Applikationen, unzählige Varianten. Wie bei diesem weißen Nylonkittel, die doppelreihige Knopfleiste, die blauen Blenden an Kragen und Taschen, der Rückenriegel (sorry, ist auf dem Bild verdreht). Wenn es nur um Schutz ginge könnte man die ganzen Verzierungen weglassen. Wenn man sich an die 60er und 70er Jahre erinnert, da trugen die Frauen im Beruf oder im Haushalt den ganzen Tag lang einen Kittel, und genau wie heute wollten sie nett darin aussehen. Schaut man sich die Bilder von damals an dann gelang das auch, fragt man Nostalgie-Fans wie mich dann sahen sie darin besser aus als viele Hausfrauen heute in Jogging-Anzug oder T-Shirt, aber das ist natürlich Geschmacksache.

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Putzen

Ich unterbreche mal die neuen Kittelbilder, widme mich dem Thema putzen, natürlich auch mit Kittel. In den letzten Tagen war bei einer (Bio-) Freundin Hilfe nötig, da hat der abgebildete Kittel so einige Miles & More gesammelt. Er stammt vom Flohmarkt, hat 1 € gekostet und ist so ein typischer Polyesterkittel wie man ihn auf Flohmärkten oder Asia-Läden findet. Ist nicht wirklich mein Favorit, aber zum putzen ist er ideal, bequem und luftig. Meine Liebe zu altmodischer Kleidung und insbesondere zu Nylonkitteln können viele Menschen nicht nachvollziehen, sie lächeln darüber genauso wie ich beim Anblick von Männern die stundenlang ihr Auto putzen oder bei schlechtem Wetter auf einem unbequemen Stuhl auf Fische warten. So hat aber jeder was davon, die Partnerin des Crossdressers freut sich über Hilfe im Haushalt, die Partnerin des Anglers freut sich über einen Fisch in der Pfanne, und die des Autowäschers freut sich vielleicht dass der Mann was zu tun hat und nicht im Haus stört. Aber das Hilfsprojekt ist jetzt abgeschlossen, die Strumpfhose auf dem Bild hat es nicht überlebt und wandert in den Müll, der Rest in die Wäsche. Ich kenne noch einen Crossdresser der leidenschaftlich gerne putzt, viel mehr noch als Manuela, aber meine Umfragen in verschiedenen Foren haben ergeben dass man als Crossdresser mit diesem Hobby doch eher allein ist.

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Herbst

Es gab in diesem Jahr nun wirklich eine Menge sehr schöne Tage, aber jetzt ist der Sommer wohl wirklich vorbei, garantiert wird es im Oktober noch schöne Tage geben, aber im Moment ist schon richtig Herbst. Da ziehe ich schon mal eine Bluse mit langen Ärmeln an, vor ein paar Tagen wurde Manuela die Hausfrau erstmals wieder gesichtet, und gestern war ich bei Laura und habe die neue Foto-Ecke ausprobiert. Ich habe Manuela nicht unbedingt vermisst, aber es hat jetzt Spaß gemacht sie wieder aus dem Schrank zu holen. Manuela ist eben eine Hobby-Transe und Hobby-Hausfrau, es soll ja ein schönes Hobby und kein Zwang sein und bleiben. Ein paar schöne neue Kleidungsstücke liegen auch noch auf einem Stapel und warten darauf ausprobiert zu werden, da wird es sicher einige Fotos geben.

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