Kassel A-Z

Heute mal ein Beitrag ohne Bezug zum Crossdressing. Ich beteilige mich an der Blogparade der Autorin Birgit Ebbert. Nach meinem Interview auf der Seite von Simone Harland bin ich auf die Blogparade gestoßen und möchte die Chance nutzen um ein wenig Werbung für meinen Wohnort zu machen.

Kassel Wappen

A wie Ab nach Kassel
Eine scherzhaft verwendete Redewendung, geht zurück auf das Jahr 1870 als Kaiser Napoeln III. gefangen genommen und nach Kassel gebracht wurde.

B wie Brüder Grimm
Die deutschen Märchensammler lebten und arbeiteten viele Jahre in Kassel.

C wie Calden
Seit 2013 befindet sich Kassels Regionalflughafen in der Nachbargemeinde Calden.

D wie cocumenta
Seit 1955 die weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Die documenta findet alle 5 Jahre statt, die nächste im Jahr 2017.

E wie Eishockey
Die Kassel Huskies, der Eishockeyclub von Kassel. Größter Erfolg war die Vizemeisterschaft der DEL in der Saison 1996/97 unter dem Trainer Hans Zach.

F wie Fridericanum
Es war 1779 eines der ersten öffentlich zugänglichen Museen in Europa. Heute ist es u.a. eine der Hauptausstellungsorte der documenta.

G wie Geografischer Mittelpunkt Deutschlands
Kassel liegt ca. 70 km vom Mittelpunkt Deutschlands entfernt.

H wie Herkules
Das wohl bekannteste Wahrzeichen Kassels im Bergpark Wilhelmshöhe.

I wie ICE-Bahnhof
Seit 1991 ist Kassel mit seinem damals neu gebauten Bahnhof über die Schnellbahnstrecke Hannover-Würzburg mit vielen großen deutschen Städten verbunden.

J wie Jugendstil
Besonders im Stadtteil Vorderer Westen finden sich noch wunderschöne und gut erhaltene Jugendstilhäuser.

K wie Kulturbahnhof
Nach der Eröffnung des ICE-Bahnhofs wurde der ehemalige Hauptbahnhof saniert und beherbergt als Kulturbahnhof u.a. die Caricatura, ein Museum für komische Kunst.

L wie Laser
Ein weiteres Wahrzeichen von Kassel ist die Laser-Licht-Skulptur, die seit der documenta 6 im Jahr 1977 über der Stadt leuchtet.

M wie Museen
Zur mhk, der Museumslandschaft Hessen Kassel, gehören eine große Zahl teils teils international bekannter Museen, so z.B. die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe.

N wie Naturkundemuseum
Das Museum wurde 1568 gegründet und ist mit seinen wechselnden Ausstellungen immer wieder einen Besuch wert.

O wie Orangierie
Die Orangerie am nördlichen Anfang der Karlsaue beherbergt heute ein Technikmuseum mit Sternwarte.

P wie Partnerstädte
Mit insgesamt 9 Städten pflegt Kassel Städtepartnerschaften.

Q wie Quellfluss der Weser
Die Weser gehört zu den wenigen Flüssen mit zwei Quellflüssen, der Werra und der Fulda. Die Fulda fließt von der Rhön über Wasserkuppe und Kaufunger Wald durch Kassel.

R wie Reinhardswald
Eines der größten Deutschen Waldgebiete liegt am Nordrand des Landkreises Kassel. Mit nur wenigen Straßen und schönen Urwaldgebieten ist er eine echte Sehenswürdigkeit.

S wie Schloss Wilhelmshöhe
Im Bergpark Wilhelmshöhe gelegen ist es neben dem Museum ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Bergpark.

T wie Treppenstraße
Die Treppenstraße gilt als erste Fußgängerzone in Deutschland.

U wie Universität
Ursprünglich als Gesamthochschule Kassel gegründet ist sie mit 11 Fachbereichen und über 20.000 Studenten zu einer bedeutenden Hochschule in der Mitte Deutschlands geworden.

V wie Verkehr
Neben dem ICE-Bahnhof und guten Anbindungen an mehrere Autobahnen hat Kassel ein sehr gut ausgebautes Straßenbahnnetz, das mit seiner Regio-Tram eine direkte Verbindung zwischen der Innenstadt und den Regionen im Umland herstellt.

W wie Weltkulturerbe
Seit 2013 ist der Bergpark als Welterbe der UNESCO anerkannt. Mit seinen Wasserspielen ist er im Sommer zweimal pro Woche Anziehungspunkt für viele Besucher.

X wie Römisch 10
In Kassel leben schätzungsweise 10.000 Waschbären und gilt deshalb als Europäische Hauptstadt der Waschbären.

Y wie Yes, we’re open
Eine Wanderausstellung des BMI die im Mai in der documenta-Halle in Kassel zu Gast ist.

Z wie Zissel
Das traditionelle Heimatfest findet seit 1926 jedes Jahr im August statt. Es sorgt u.a. dafür dass man in einem A-Z auch zum seltenen Buchstaben Z etwas schreiben kann.

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Interview

Eine Mail mit dem Betreff „Interviewanfrage“ läuft Gefahr im Spam-Ordner zu verschwinden, zumindest wenn man nicht Dschungelkönigin oder Schlagersternchen ist.

Aber die Anfrage war sehr nett und sehr ernst gemeint, Simone Harland wollte ein Interview zum Thema Crossdressing veröffentlichen. Ich hatte vor einem Jahr auf ihrer Seite einen Bericht zum Thema Kittelschürze kommentiert, daran hat sie sich wohl erinnert. Der Entschluss an dem Interview teilzunehmen war schnell gefasst, was gibt es Schöneres als dass sich jemand von außerhalb der Szene dieses Themas annimmt und helfen möchte dass die Welt ein bisschen mehr über unsere Gedankenwelt erfährt? Nachdem ich ein knappes Dutzend Fragen zugeschickt bekam musste ich erst mal mächtig in mich gehen, auf viele banale Fragen findet man spontan überhaupt keine Antwort, was bedeutet Crossdressing für mich persönlich?

Aber die Mühe habe ich mir natürlich gemacht, ich habe versucht den Lesern zu zeigen dass Crossdressing ein ganz normales und sehr schönes Hobby sein kann. Natürlich geht es im Interview nicht nur um die positiven Seiten, es geht auch um Probleme in der Partnerschaft und die Ablehnung durch die Gesellschaft.

Simone Harland ist freiberufliche Autorin und Redakteurin, sie hat eine Homepage mit Blog und seit kurzer Zeit eine neue Seite mit dem Titel Geboren in den Sechzigern. Sie ist bei Facebook, Twitter und google aktiv.

Zum Interview…

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