Nostalgiesalon

So langsam füllt sich die Bildergalerie, heute habe ich die Serie Nummer 7 eingestellt, es ist eine meiner Lieblingsserien die ich vor einer Weile im nostalgischen Friseursalon vom Studio Laura aufgenommen habe.

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Friseursalon

Manuela macht gerne sauber, aber Ordnung hat sie in manchen Bereichen selber nicht, so z.B. bei ihren Bildern. Jetzt ist zumindest eine grobe Liste fertig, demnächst werden die Fotos noch im Detail beschriftet. Beim aufräumen findet man alte Schätze, schlecht belichtet mit falschen Farben. Das kann man ja korrigieren, ist immer noch nicht optimal, aber 100 mal besser als vorher. Von Beginn an hat sich Manuela gern im Friseursalon aufgehalten, da gibt es den schwarzen Friseurkittel aus USA, sehr raschelig und glänzend. Einfach lecker, auch wenn die gesamt Kleidung hier sehr farblos ist. Tja, der Geschmack von Manuela passt eben in kein Modemagazin.

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Friseursalon (2)

Vielen Dank für die Rückmeldungen zum letzten Beitrag. Die Anregung mit der Bluse, dem Rock und dem Kittel ist sehr schön, vielleicht kann ich das irgendwann mal umsetzen. Ich weiß nicht wann aus der Abneigung gegenüber Friseur (haben die meisten kleinen Jungen) eine Vorliebe bzw. ein Fetisch wurde. Es ist nicht nur das Nylon von Umhang und Kittel, es ist alles was mit dem (altmodischen) Salon zu tun hat, und ganz besonders das Haare waschen, egal ob ich jemanden wasche oder gewaschen werde. Bei anderen sind es die Lockenwickler, die Trockenhaube, wieder andere mögen den Kurzhaarschnitt oder das komplette abrasieren. Ich denke mal dass der Friseurfetisch noch mehr Anhänger hat als der Nylonkittel.

Friseursalon

Gibt es eigentlich einen schöneren Ort um seinen Crossdresser-Nylon-Nostalgie-Fetisch auszuleben als einen Friseursalon? Für mich jedenfalls nicht. Schönes Sachen anziehen – nicht ohne Nylonstrümpfe, Rock, Bluse und Nylonkittel – und dann die anfallenden Arbeiten erledigen. Umhänge aufhängen, sauber machen, Haare waschen, Haare eindrehen. Gut, es hat nun wirklich nicht jeder die Gelegenheit dazu, ein normaler Friseur wird in der Regel keinen Crossdresser auf die Kunden loslassen nur damit der seine Leidenschaft ausleben kann. Umso dankbarer bin ich dass ich das im Nostalgiesalon kann. Hellblaue glänzende Bluse und dunkelblauer Nylonkittel, also ich finde das schön.

Jubiläum

Habe ich doch glatt verpasst, vor über einem Jahr, am 5. Juli 2011 habe ich meinen ersten Eintrag im Blog geschrieben. Ganz viele treue Besucher schauen regelmäßig rein, vielen Dank dafür. Manuela gibt es jetzt fast 3 1/2 Jahre, das Bild entstand am ersten Tag. Mittlerweile ist Manuela zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden, ihr Kleiderschrank ist gut gefüllt, das nächste Jahr kann also kommen.

Beim Friseur

Lange bevor es die modernen Salons mit ihrer Design-Einrichtung gab gingen manche Damen sehr oft zum Friseur, waschen und legen oder einfach nur frisieren. Ein wichtiges Utensil aus dieser Zeit ist der Auskämmumhang, ein kleiner Umhang der nur über die Schulter reicht, meist aus Nylon, entweder wie hier auf dem Bild ein normaler Umhangstoff, oder ganz zartes transparentes Nylon. Man kann solche Umhänge beim Friseurbedarf noch bestellen, aber ich habe sie in Salons schon ewig nicht mehr gesehen.

Nochmal Friseuse…

…diesmal mit meinem neuen Lieblingskittel. Es ist eine der Errungenschaften die Laura in dem alten Textilgeschäft gekauft hat. Die Umhänge sind alte Schätze vom Flohmarkt, genau wie die blaue Bluse. Mehr Retro geht kaum noch, das alles in einem Nostalgiesalon, das war wieder eine wunderbare Zeitreise für mich. Manchmal frage ich mich was stärker ist, meine Crossdresser-Leidenschaft oder meine Vorliebe für Nostalgie.